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Stadt Oslo – 2024

Jubiläumsschaumdeckel

Ich freue mich, Ihnen einen Druck des ersten Schaumstoffdeckels von Oslo zum 400. Jahrestag des Stadtbrandes vom 17. August 1624 anbieten zu können.

Infolge des Wiederaufbaus und der Verlegung der Stadt erhielt die Hauptstadt von König Christian IV. den Namen Christiania. Ab dem 1. Januar 1925 nahm die Stadt offiziell wieder ihren Namen Oslo an.

Ein bisschen über mich

Aina Hartmann, gelernte Polsterin, absolvierte zudem eine Ausbildung zur bildenden Künstlerin mit Schwerpunkt Grafik. Heute verbindet sie ihre künstlerische Tätigkeit mit der Polsterei und kann so ihr gesamtes kreatives Spektrum ausschöpfen. Ihr festes Atelier befindet sich in der alten Veterinärschule in Adamstuen, Oslo, wo sie sowohl traditionelle als auch innovative grafische Techniken erforscht. Sie hat an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen und war zudem an Dekorationsaufträgen und Auftragsarbeiten beteiligt.

Ihre Inspiration schöpft sie aus der lebendigen Vielfalt der Natur, einer Quelle, die sie als unschätzbar wertvoll betrachtet, da sie nicht vom Menschen geschaffen ist. Die Natur ist greifbar, man kann sie berühren und fühlen. Hartmanns Werk entsteht aus Erfahrungen, Entdeckungen, Forschung und Reflexionen. In den letzten Jahren hat sie sich besonders für das Mikroleben im Boden interessiert – für alles, was unter der Oberfläche liegt und für das Wachstum und Leben der Natur unerlässlich ist. Ohne diese Grundlage stünde die Menschheit vor großen Herausforderungen.

Diese Faszination manifestierte sich in einem großen Gemälde, das im Jahr 2020 fertiggestellt wurde und eine Vielzahl von Mikroorganismen in Wechselwirkung mit Pflanzenwurzeln darstellt – ein Werk, das die bescheidene Rolle des Menschen im großen Ganzen der Natur hervorhebt.

Hartmann arbeitet außerdem an einem Langzeitprojekt, in dem sie Kanaldeckel aus ganz Norwegen druckt und darstellt. Die Kanaldeckel Norwegens bergen viel Geschichte, und Hartmann möchte sie ins Bewusstsein rücken und die Öffentlichkeit für diese Geschichte sowie für die Kunst sensibilisieren, die sich im Laufe der Zeit auf den Straßen und Wegen entwickelt hat. Dieses einzigartige Projekt begann 2015 und wird noch fortgesetzt.

Im Jahr 2024 entwarf sie mit Unterstützung der norwegischen Kulturagentur den ersten Schaumstoffdeckel zum 400. Jahrestag des Stadtbrandes in Oslo.

Am 17. August 2024, dem Tag des Stadtbrandes, wurde der Kanaldeckel im Gedenkpark an der Heilig-Kreuz-Kirche enthüllt.

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Norwegens Kumlok-Kunst

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Einführung in das Projekt

„Norwegens Kanaldeckelkunst“ ist ein einzigartiges Kunstprojekt der innovativen norwegischen Künstlerin Aina Hartmann. Das Projekt entstand aus ihrer Faszination für Kanaldeckel, ein oft übersehenes, aber essentielles Element des Stadtbildes.

Inspirationsquelle

Hartmanns Inspiration schöpfte sie aus dem einzigartigen Design von Kanaldeckeln, die normalerweise unbemerkt unter unseren Füßen liegen. Sie erkannte die Schönheit und das Potenzial dieser Alltagsgegenstände und war bestrebt, sie vom Straßenniveau in die Welt der Kunst zu erheben.

Der Kunstprozess

Hartmanns Technik basiert auf einem direkten Druckverfahren auf Kanaldeckeln. Ihr Vorprojekt begann sie 2015, die ersten Drucke entstanden 2016. Jede norwegische Gemeinde hat mit ihren einzigartigen Kanaldeckeln, die Hartmann sorgfältig auswählte und als Druckplatten verwendete, zum Projekt beigetragen. So entstand eine farbenfrohe und vielfältige Sammlung von Drucken, jeder mit seiner eigenen Geschichte und seinem eigenen Charakter.

Die Reise durch Norwegen

Hartmanns Reise durch Norwegen, um diese Motive einzufangen, war ein zentraler Bestandteil des Projekts. Sie besuchte zahlreiche Gemeinden, von denen jede dem Projekt eine eigene lokale Atmosphäre und Identität verliehen hat.

Erste Ausstellung

Das Projekt gipfelte 2023 in einer erfolgreichen ersten Ausstellung in Oslo. Die Ausstellung präsentierte eine breite Palette von Hartmanns Kanaldeckeldrucken und vermittelte dem Publikum ein tieferes Verständnis und eine größere Wertschätzung für die Vielfalt und Schönheit der Straßenkunst.

Abschluss

„Norges Kanaldeckelkunst“ ist mehr als nur ein Kunstprojekt; es ist eine Hommage an das Unerwartete und Unsichtbare in unserem urbanen Raum. Es regt die Betrachter dazu an, nach unten zu schauen und die Schönheit direkt unter unseren Füßen neu zu entdecken. Mit diesem Projekt hat Aina Hartmann die Straßenkunst neu definiert und eine neue Art des Erlebens und Wertschätzens des urbanen Raums eröffnet.

Foto von Fabian Ubeda (NRK Troms und Finmark) während des Drucks des Tromsø-Kanaldeckels im Jahr 2017. Siehe Artikel auf NRK.

© „Kunst muss ein Ausdruck der Liebe sein, sonst ist sie nichts.“ – Marc Chagall

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